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Raketen und Wernher von Braun

Hier der Text

Information zur Physik bei Raketen von der TU Braunschweig.

inobs Vortrag zur V1

Oktober 31, 2008 Verfasst von inobshare | WiGe | , , | Noch keine Kommentare

Die Fabrikation von Wissen

 

My lord, facts are like cows. If you

look them in the face hard enough,

they generally run away.

Dorothy L.Sayers

 

Ziel der Arbeit: Untersuchung der Wissenserzeugung; Erkenntnis als vom Menschen gemachte Erkenntnis und nicht als Repräsentation der Wirklichkeit.

Analyse der Struktur des Wissens bzw. deren Erzeugung

 

Frage: Wie bildet die Wissenschaft die Wirklichkeit ab?

Eigenschaften von Fakten

keine starre Basis für Wissen, genau „Untersuchung“ wiederholt von Nöten

„context of discovery“  und „context of justification/ validation“

 

Etymologie zum Wort „Faktum“: Faktizität, Fakten, Fabrikation, facere = etwas, das gemacht worden ist

 

Gesetzmäßigkeiten der Wissenschaften sind regel-ähnlich und transfaktisch. Sie sind selten deskriptiv und werden in der Praxis außerhalb von Labors selten aufgefunden.  Im Labor sind es angepasste Ereignisabfolgen zur Forschungsarbeit.

Geschlossene Systeme als Voraussetzung für eindeutige Resultate und Wiederholbarkeit.

 

 

Wissensproduktion als konstruktiven Prozeß

gesellschaftlich relativierter konstruktiver Wissensbegriff

vs.

natur relativierter deskriptiver Wissensbegriff

 

=> Mikrosoziologie des Wissens

Quelle: Karin Knorr-Cetina, Die Fabrikation von Wissen: Versuch zu einem gesellschaftlich relativierten Wissensbegriff, Kölner Zeitschrift für Soziologie, Sonderheft (Opladen 1980), 226-245

Juli 19, 2008 Verfasst von inobshare | WiGe | , , , , | Noch keine Kommentare

Hegel zu Kants Kritik des kosmologischen Beweises

  

KANTs Ziel: Kritik

Allgemeiner Stand vor HEGEL: KANT hat die metaphysischen Beweise vom Dasein Gottes aufgelöst und daher ist eine wissenschaftliche Untersuchung dieser nicht mehr von Nöten, „man sich der Anführung derselben beinahe zu schämen hat“.

HEGELs Beurteilung der Kritik:

Es ist daher für sich von der größten Wichtigkeit gewesen, dass Kant die sogenannten Beweise vom Dasein Gottes um ihr Ansehen gebracht hat und die Unzulänglichkeiten derselben freilich zu mehr nicht als Vorurteilen gemacht hat.

Allein sein Kritik derselben ist unzulänglich, außerdem, dass er die tiefere Grundlage jener Beweise verkannt und ihrem wahrhaften Gehalte somit nicht die Gerechtigkeit hat widerfahren lassen können.

Er hat damit die vollkommene Erlahmung der Vernunft begründet, welche sich von ihm aus begnügt hat, ein bloß unmittelbares Wissen sein zu wollen.

 

HEGELs Projekt ist die

Überprüfung der Art des Verstandesschlusses, also den formellen Gang der Beweise

Inhalt handout

Kants Kritik des kosmologischen Beweises

in Georg Wilhelm Friedrich HEGEL, Vorlesung über die Philosophie der Religion II, Vorlesung über die Beweise vom Dasein Gottes

Intro                  

Beweisstruktur bei KANT                  

KANTs Schwachpunkte                  

Fragestellung: Wie kommt das Endliche zum Unendlichen? Wie das Zufällige zur Kausalität?                  

„Herkunft“ der ersten Ursache                  

Falsche Selbstbefriedigung der Vernunft                  

Das Ding an sich                  

Momente in der Kantischen Kritik der Gottesbeweises                  

„das Seiende ist nicht ein Seindes, sondern ein Gedanke     

 

 

 

handout

 

Juli 19, 2008 Verfasst von inobshare | Philo | , , | Noch keine Kommentare

Die soziale Konstruktion wissenschaftlicher Fakten

Thema:  Wechselwirkungen von Material und Geräten/ Vorrichtungen bei Experimenten durch die Wissenschaft(-ler) und vice versa.

Die Beeinflussung des Experimentes bzw. der Apparaturen durch den Wissenschaftler führt zu einer „Konstruktion der Erkenntnis“ und der Reproduzierbarkeit der Ergebnisse.
Zu beachten sind zusätzlich, die Variabilität der Interpretation aufgrund der speziellen Gegebenheiten, wie Apparaturen, Labor und sonstige Messinstrumente. Und wie immer – der soziale, kulturelle und politische Kontext.

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Juni 27, 2008 Verfasst von inobshare | WiGe | , | Noch keine Kommentare

Francis Bacon, Lehre im Überblick

Francis Bacon (1560-1626) wird als der erste Philosoph der experimentellen Wissenschaften genannt. Er will die Wissenschaften auf der Basis des Experiments entwickeln, dabei bringt er zudem den Empirismus und Rationalismus deutlich näher zusammen. Sein wissenschaftlicher Startpunkt liegt in der praktischen/ pragmatischen und technischen Art mit dem Ziel der Vergrößerung der Wohlfahrt der Menschen. Durch die Nutzung der Natur und den Erkenntnissen von Naturereignissen soll eine Verbesserung der Naturwissenschaften entstehen, welche sich positiv auf die Ökonomik, Politik und alle anderen Bereiche der Gesellschaft ausdehnen soll. „Wissen ist Macht“, „man soll experimentieren“, „man soll die Natur (mit Experimenten) nötigen auf unsere Fragen zu antworten“ oder „den Löwen in den Schwanz zwicken“ sind nur einige Äußerungen bzgl der Nutzbarmachung der Natur. Die wichtigste Rolle in der Methode Bacons spielt das Experiment, als Informationsquelle und Prüfmittel. Bacon entwickelt eine Methode ohne das er mit deren Hilfe neue Erkenntnisse erarbeitet. Zudem ist zu sagen, das Bacon ein ausgesprochen schlechter Praktiker war. Das am ehesten bekannten Experimente ist die Untersuchung der Haltbarkeit von Fleisch durch die Kühlung mit Schnee. Jedoch ist nicht das Ergebnis der Grund für die Bekanntheit, sondern der Umstand, dass Bacon sich dabei eine Lungenentzündung zuzog und kurz darauf verstarb.

Mai 29, 2008 Verfasst von inobshare | WiGe | , , , , , | Noch keine Kommentare

Atomismus bei Leukipp und Demokrit

Demokrit meint, die Substanz der ewigen (Körper) seien kleine, an Menge unendliche Wesenheiten. Für sie nimmt er einen anderen, an Größe unendlichen Raum an. Diesen Raum bezeichnet er mit folgenden
Ausdrücken: das Leere, das Nichts, das Unendliche; die einzelnen Wesenheiten aber mit den Ausdrücken das „Ichts“,. das Feste und das Seiende. Er glaubt, die Primärkörper seien so klein, daß sie sich unseren Sinnen entziehen. Sie wiesen verschiedenartige Gestalten, verschiedenartige
Formen und Größenunterschiede auf. Aus ihnen nun läßt er wie aus Elementen die den Augen sichtbaren und wahrnehmbaren Körper entstehen und sich zusammenfügen.
Demokrit (ca. 460-390 v.u.Z.) Simplikios, Kommentar zu Aristote!es, über den Himmel

Die Ausarbeitung und Blütezeit der atomistischen Lehre ist im 5. Jahrhundert v.u.Z. und die Hauptdarsteller sind Leukipp (um 450 v.u.Z., Leukippos) und Demokrit (um 460-400 v.u.Z., Demokritos).

Demokrit wird von den meisten als Schüler des Leukipp angesehen, wobei andere Wissenschaftler die Vermutung äußern, das Leukipp eine erfundene Figur ist oder ein Pseudonym des Demokrit. Dieser Problemstellung wird hier nicht nachgegangen. Aristoteles hat wohl Werke beider gekannt und man könnte von daher auf die historische Existenz des Leukipp schließen. Da zwischen den Naturlehren aller Wahrscheinlichkeit nach nur eine sehr geringe Differenz besteht und von Leukipp fast nichts erhalten(?!) ist und von Demokrit nur noch eine kleine Anzahl an Fragment existiert, erfolgt Ermittlung der Lehre(n) aus indirekte Zeugnissen. Die Theorien sind von Demokrit stark ausgebaut worden und zudem auf andere Wissenschaften erweitert. Die literarische Fruchtbarkeit und der Umfang seiner Arbeiten ist vergleichbar mit denen des Aristoteles. Aus diesem Grund ist die Darstellung der Lehre über die Rezipienten möglich. Besonders zu erwähnen ist Epikur (341-270 v.u.Z.), welcher in seiner Naturphilosophie den Atomismus von Leukipp und Demokrit wieder aufgreift mit den eigenen Erweiterungen und Verzerrungen. Und Aristoteles als Gegner der Atomismus von Leukipp und Demokrit.

Mai 29, 2008 Verfasst von inobshare | Philo, WiGe | , , , , , | Noch keine Kommentare

Das deutsche Atomprojekt 1939-1945

Hiho, hier nun ein bearbeitetes Thema, welches Ende 2007 präsentiert wurde.


Zusammenfassung der Forschung in Deutschland um 1944:

Kurz nach der Durchführung des letzten Versuchs wurde Haigerloch

innerhalb der französischen Besatzungszone von einer

amerikanischen Spezialeinheit, der ALSOS-Mission, besetzt. Alle

Wissenschaftler waren bis Januar 1946 „Guests of His Majesty“.


Kernreaktor

Die verlässlichsten und besten Ergebnisse liefert das Team um

Diebner in Gottow. Heisenberg und Wirtz wollen Diebners

Versuchsdesign nicht annehmen, aufgrund der eigenen schwachen

Ergebnisse werden für den Großreaktorversuch das Design von

Diebner verwandet. Die Versuche sind überaus erfolgreich, eine sich

selbsterhaltende Kettenreaktion findet jedoch nicht statt

(glücklicherweise für die Gesundheit der Wissenschaftler).


Nuklearer Sprengstoff

Von Diebners Team kann mit Hilfe von Gerlach eine Kernwaffe

entwickelt und getestet werden. Konkrete Ergebnisse sind nicht

bekannt, weil das Projekt sehr geheim blieb und selbst Heisenberg

und Weizsäcker nichts darüber erfuhren.

Kerntechnologieforschung in Deutschland im 1939-1945

Stichworte: Uranverein, Uran Projekt, Uranmaschine, L(eipziger)-Serie, B(erliner)-Serie, „Virushaus“, Berliner Außenlabor, Isotopenschleuse, ALSOS ist falsch: Alsos (griech.) = Grove (engl.) = Major General Leslie M. Groves, the military director of The Manhattan Engineering District (the Manhattan Project), G-Report, Kaiser-Wilhelm-Institut für Physik, KWI für Physik Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft, KWG, Reichheereswaffenamt, HWA, Rockefeller Foundation, Reichforschungsrat , RFR, Reichserziehungsministerium, REM, Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung, Norsk Hydro, IG Farben, Degussa, Waffenschmiede, Schweres Wasser, Uran, Energiebombe


Handout

Mai 28, 2008 Verfasst von inobshare | WiGe | , , , , | Noch keine Kommentare

Materievorstellungen in der antiken Wissenschaft

Stoa: Pneuma und Kraft

Zenon von Kiton (300 v.Chr.), stoa poikile, „bunte Halle“, Säulenhalle,
Stoiker , „die von der Säulenhalle“, „Hallenphilosophen“

Die Stoa steht in der Tradition von Heraklit (540-470 v.Chr.) und Anaximenes, sowie der Physik des Aristoteles und Protagoras.

Die Einheit der Welt ist gegeben durch eine in allen Dinge immanente Urkraft, dies ist das Urfeuer , Hauch oder Atem (psychè, pneuma)

Aetius über Anaximenes:

„Anaximenes, des Eurystratos‘ Sohn, aus Milet gab den Ursprung der Dinge als die Luft an; denn daraus entstehe alles und darein werde es auch wieder aufgelöst. »Wie unsere Seele«, sagt er, »die ja Luft ist, uns durchwegs in der Gewalt hat, so auch umfaßt den ganzen Kosmos der Hauch und die Luft«“. (umstritten!

Bei Spinoza (1632-1677) und Goethe (1749-1832) wird die Idee der immanenten, vernünftigen Kraft (logoi) als Pantheismus (Gott=Natur) entwickelt.

Das Pneuma ebenfalls als seine Art Vorläufer des „fünften Elementes“ bzw, Äthers des 16. Jh. bei Galen.

Zusammenfassung

Physikalische, selbststeuernde Welt/ Kosmos

Kosmos : nur ein Kosmos; Kugel; lebendiges, vernunftbegabtes Wesen; zyklische Entwicklung; Entstehung aus dem ursprünglichen Feuer; um den Kosmos unendlicher leerer Raum

Ewiges Entstehen und Vergehen (Ekpyrosis=Weltverbrennung), genau der selben Ordnung

Welt ist ein lebendiger Organismus

Pantheistisches Weltbild (Gott=Urfeuer)

Jede Art hat eine Urform, daraus ergibt sich die Abstufung der Seinsgrad

Pneuma durchdringt die Welt vollkommen Pneuma liegt in den unterschiedlichen Dingen in unterschiedlicher Spannung (Tonos) vor

Naturprinzipien finden sich im Pneuma

Wechselwirkungen/ Kräfte sind durch die vollkommene Durchdringung der Welt durch das Pneuma erklärbar

Handout

Mai 28, 2008 Verfasst von inobshare | Philo, WiGe | , , | Noch keine Kommentare

Asteroiden, Meteoriten & Krater

Hi, obiges Thema ist Mitte/ Ende 2007 bearbeitet und präsentiert worden.


Wo ist Was, Wann, in Welcher Größe, aus Welchem Material mit Welcher Glaubwürdigkeit eingeschlagen. Meteoritical Bulletin Database

Hier einige beeindruckende Bilder

^^^^^^ google maps with craters ^^^^^^^^^^^

^^^^^^ Crater pics ^^^^^^^^^^^

^^^^^^^^^^^ Craters on mars ^^^^^^^^^^^

Handout

Nachtrag Tips:

Earth Impact Database http://www.unb.ca/passc/ImpactDatabase/index.html

Sehr feines 3D-Astronomieprogramm —  Celestia - The Celestia Motherlode is a repository for various addons like textures, models or celestial objects for Celestia. Celestia is a free, interactive (real-time), 3D astronomy program. It doesn’t just show you the sky as it can be seen from earth as most planetarium software does, but allows you to move to and view the universe from any point between the planets and the stars. The Celestia Motherlode hosts over 10 GB of Celestia addons by various creators, which extend or change the way Celestia renders the universe. (Auszug der HP http://www.celestiamotherlode.net/ )  Bilder hier

Wo ist Was, Wann, in Welcher Größe, aus Welchem Material mit Welcher Glaubwürdigkeit eingeschlagen. Meteoritical Bulletin Database

„Planetarium 1900 – 2100“ ist ein einfach zu bedienendes PC-Planetariumsprogramm http://www.astroexcel.de/

Mai 23, 2008 Verfasst von inobshare | useful | , , , | Noch keine Kommentare

Biographie: Arnold Karl Franz Gehlen

Fortschritt =

Der Übergang von Situationen, deren Nachteile man schon kennt, zu Situationen, deren Nachteile man noch nicht kennt. (Zitat: A.K.F. Gehlen)

Thesen – Ziel

oder zu lösende Grundfragen der Anthropologie

1. Leib-Seele-Problem:

Wird systematisch ignoriert, da unlösbar, aber nicht unsinnig. => Gehlen baut seine philosophische Anthropologie nicht über metaphysische Begriffe „Seele“, „Geist“, „Vernunft“, „Denken“ usw. auf, sondern über den Begriff des Handelns. Der Mensch als handelndes Wesen. Konzept des „Handlungskreises“.

2. Optimistische oder pessimistische Anthropologie:

Pessimistische Anthropologie von dem Menschen, der schwach, unvollkommen, böse ist und dessen Grausamkeiten und Aggressionstrieb nur durch Institutionen kontrolliert werden können. Der Mensch als Mängelwesen.

3. Mensch als Natur- oder Kulturwesen:

„der Mensch ist von Natur ein Kulturwesen“ – Gehlen bezeichnet die Kultur als 2. Natur des Menschen. Da es für Gehlen keinen Menschen ohne Kultur gibt, lehnt er die Unterscheidung zwischen Kulturmensch und Naturmensch ab. Es gibt bei Gehlen angeborene Wesensarten, z.B. Intelligenz, Musikalität, aber auch inhaltliche Orientierungen, wie den Charakter der durch die Gesellschaft geprägt wird.


Der Mensch ist für Gehlen aufgrund seiner defizitären biologischen Ausstattung ein Mängelwesen. der Mensch passt in keine Umwelt und muss im fortwährenden Kampf sein Verhältnis zur Außenwelt aufbauen. => Weltoffenheit. Erschwerend kommt die „Instinktreduktion“ hinzu und ein „Antriebüberschuss“.

Ziel ist die Kompensation der Mängel und daraus eine Entlastung des Menschen. Eine Entlastung kann vor allem durch Institutionen statt finden.

Gehlensbiographie mit weiteren kurzen Informationen klickmeBio

Gehlens Wirkstätten mit kurzen Informationen klickmeMap

Mai 23, 2008 Verfasst von inobshare | Philo | , , | Noch keine Kommentare